Je nach Alter können die Auffälligkeiten sehr unterschiedlich sein. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind es z.B. sehr häufiges Schreien, Schwierigkeiten beim Füttern oder vermindertes Interesse an anderen Menschen. Im Kindergarten oder in der Schule können sich psychische Störungen als Trennungsangst oder Sprechangst äussern, als Bewegungsunruhe, Aufmerksamkeits- oder Lernprobleme, aggressives Verhalten, Einnässen, Einkoten oder Schwierigkeiten im Knüpfen und Aufrechterhalten von Freundschaften mit Gleichaltrigen. Bei Jugendlichen kann es zu fast allen psychischen Störungen kommen, die auch bei Erwachsenen bekannt sind: Depressionen, Ängste, Essstörung, Zwangsstörung, Suchtstörung oder Schizophrenie.
Folgeerscheinungen nach einem schrecklichen Erlebnis können in jedem Alter auftreten und bilden sich oftmals erst nach einer fachgerechten Therapie zurück.

Gemäss internationalen Studien leiden bis zu 20% aller Kinder und Jugendlichen an einer psychischen Störung. Etwa 6-8% brauchen dringend eine Behandlung.

miux